Ostergedichte auf Ostern.eu: Frühling
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Ostergedichte




Frühling

( Robert Reinick )

Nun endlich wacht die Sonne droben auf
Und ruft dem Frühling zu: "Du! Schieb' einmal
Die grauen Wolken mir vom Himmel fort!"
Der Frühling tut's, und seht, da lacht sie wieder
Auf ihrem blauen Thron, die prächt'ge Sonne!
Und wie ihr Strahl so wunderwarm zur Erde
Herniederfällt, gleich schmelzen Schnee und Eis,
Und Keim auf Keimchen kriecht aus schwarzem Acker,
Und Knosp' auf Knospe glänzt an jedem Zweig;
Die Erde fei'rt ihr Auferstehungsfest. -
Doch noch ein schönres Auferstehungsfest
Begeht der Mensch. Rings aus den Kirchen schallt
Der Festgesang: "Der Heiland ist erstanden!"
Und alles feiert froh den Ostertag.
Und selbst den Kindern muss ihr Teilchen Freude
Bescheret werden. Draußen in den Ästen,
In Busch und Dorn, in Hund- und Hühnerstall,
Was liegt den da versteckt; so rot und blau
Und gelb und violett und bunt gemasert?
Die Ostereier sind's, und der sie legte,
Das ist der Osterhas', und wer's nicht glaubt,
Der frag' ihn selber; sragt er "ja" dazu,
So wird es wohl so sein, doch sagt er nichts,
So denket was ihr wollt und sucht nur zu,
Solang ihr findet! Wohl bekomm es euch!










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